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Warum ist Benzin so teuer?

Der Spritpreis setzt sich aus verschiedenen Komponenten zusammen. Der Anteil des Rohöls, des Transports und der Weiterverarbeitung machen dabei weniger als die Hälfte aus. Der größte Teil sind Steuersätze, wie CO2-Preis und Mehrwertsteuer. Doch trotzdem verändern sich Spritpreise spürbar. Woran liegt das, und was kann man in der Zukunft erwarten?

Entwicklung der Spritpreise

Das teuerste Jahr für Spritpreise war 2022. In den letzten Jahren ist der Preis also wieder etwas gesunken. Der wichtigste Einflussfaktor ist der Rohölpreis, dieser sinkt aktuell aufgrund der aktuellen Weltwirtschaftslage. Jedoch ist dies das Jahresmittel welches sinkt, wenn man den monatlichen Preisverlauf ansieht, dann stellt man einen Sprung seit dem Jahreswechsel von 2025 auf 2026 fest. Seit Januar 2026 zahlt man also deutlich mehr für Sprit. Laut ADAC belaufen sich die Unterschiede teilweise sogar auf um die 10 Cent Unterschied pro Liter, wenn man Dezember 2025 und Februar 2026 vergleicht. Und das, obwohl der Rohölpreis nur leicht angestiegen ist. Woran also liegt diese Preisentwicklung?

benzin

Der Spritpreis und der CO2-Preis

In 2026 liegt der CO2-Preis bei 55 bis 65 Euro pro Tonne. Diese Preisspanne existiert, da Zertifikate für den Kohlenstoffdioxidausstoß versteigert werden. Der CO2-Preis ist ein Faktor, der den Spritpreis beeinflussen kann. Da der genaue CO2- Preis durch die Versteigerung von Zertifikaten passiert, herrscht hier Ungewissheit und das wirkt sich auf die Preise aus, die an den Verbraucher weitergegeben werden. 

Der Anstieg des CO2-Preises wird einen ungefähren Unterschied von 3 Cent pro Liter ausmachen in 2026 im Vergleich zu 2025.

Ein weiterer Preistreiber zum Jahreswechsel war die THG-Quote. Diese ist von 10,6% auf 12,1% gestiegen. Die THG-Quote besagt, dass die Mineralölunternehmen ihren Treibhausausstoß verringern müssen. Der Prozentsatz steigt jährlich an. Unternehmen können dies entweder mit dem Erwerben von Verschmutzungszertifikaten oder mit dem Hinzufügen von Biosprit. Da Biosprit aktuell jedoch teurer geworden ist, wirkt sich diese Veränderung auch auf den gesamten Benzinpreis aus. 

Benzin und Diesel im Vergleich

Benzin hat einen Steuer- und Abgabenanteil von 61%, Diesel von rund 53%. Die Benzin- und Dieselpreise nähern sich des Weiteren an. Dies liegt unter anderem daran, dass Diesel tendenziell stärker vom CO2-Preis beeinflusst wird. 

Wie kann man bei Benzin sparen?

  • Fahrweise optimieren: schnell hochschalten, niedrige Drehzahl

  • Vorausschauend Fahren

  • Kurzstrecken vermeiden

  • Ab Stopps von 30 Sekunden oder länger: Motor aus

  • Ladung reduzieren

  • An Richtgeschwindigkeit orientieren

  • Luftwiderstand reduzieren (bspw. Dachträger demontieren)

  • Elektrische Geräte (Radio, Klimaanlage) abschalten

Faustregel:

Morgens ist Sprit durchschnittlich am teuersten. Tankstellen ändern ihre Preise während des Verlaufs des Tages um die 22 Mal. Wenn Sie also Ihren Tank mal wieder auffüllen möchten, dann am besten nicht auf Ihrem Anfahrtsweg zu Ihrer Arbeitsstätte am Morgen.

Außerdem sind Tankstellen an der Autobahn auch sehr teuer, der Unterschied zwischen Tankstellen dort und Tankstellen abseits von Autobahnen kann bis zu 45 Cent betragen. Ein kleiner Umweg lohnt sich also hier. 

Benzin und Diesel: Ein Zukunftsblick

Doch die aktuelle politische Lage der Welt ist instabil, da Konflikte den Rohölpreis ebenfalls beeinflussen, ist der genaue Trend nicht so genau vorhersehbar. An sich ist es wahrscheinlich, dass mit dem Ende der Heizperiode der Ölpreis und somit auch der Spritpreis wieder sinken wird.

2028 sollen Brennstoffe, also auch Benzin, in den europäischen Emissionshandel einbezogen werden, dann wird sich der Preis durch Angebot und Nachfrage verändern. Hier wird es vermutlich nicht zu großen Sprüngen kommen, da das europäische Preisniveau unter dem von Deutschland liegt.

Die Einnahmen des europäischen Emissionshandels werden zu einem großen Teil an Mitgliedstaaten verteilt, um Klimaschutz zu fördern und soziale Unterschiede auszugleichen. Ein kleiner Teil der Einnahmen geht außerdem in europäische Klima- und Sozialfonds.


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