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Sind Elektroautos umweltfreundlich?

Elektroautos werden, die Lösung für die Klimaprobleme zu sein - auf jeden Fall für jene, die durch den Autoverkehr entstehen. Mit der Integration von E-Autos in den Straßenverkehr gibt es die Möglichkeit, CO2-Emissionen und die Belastung durch Feinstaub zu reduzieren. Doch ist das Elektroauto wirklich eine solche Bereicherung für den Klimaschutz? Wie umweltfreundlich sind Elektroautos wirklich?

Momentaner Stand in Deutschland

Die E-Mobilität hat in Deutschland in den letzten Jahren immer mehr an Fahrt aufgenommen. Von allen zugelassenen Autos in Deutschland sind 2025 bereits knapp 16,4% E-Autos. Das Jahr 2025 verzeichnete also einen Zuschlag von 490.000 neuen Elektroautos im Vergleich zu 2024, dies ist ein Anstieg von 41% gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Es gibt das Ziel der Bundesregierung, bis 2030 7 bis 15 Millionen zugelassene E-Autos in Deutschland zu haben, doch selbst optimistische Szenarien verfehlen diesen Wert etwas. Trotzdem ist es wahrscheinlich, dass es bis 2030 zwischen 11 und 13,4 Millionen zugelassene Elektro-PKWs geben wird.

Der Ruf des E-Autos

Das Dieselauto bekommt zunehmend den Ruf als größter Verschmutzer im Straßenverkehr, wohingegen der Ruf des Elektroautos als klimafreundliche Alternative immer besser wird. Dies liegt daran, dass Elektroautos mit Strom betrieben werden. Kommt dieser Strom dann noch aus ökologischer Herkunft, ist dies natürlich umso umweltbewusster.

Allerdings müssen mehrere Faktoren wie Produktion und Stromherkunft berücksichtigt werden, wenn man eine Aussage über die Ökobilanz eines E-Autos treffen möchte.

Vorteile eines E-Autos

Schaut man sich nur die Nutzungsphase von Elektroautos an, also die Fahrzeit ohne die Herstellung, dann sind diese tatsächlich so gut für die Umwelt, wie überall zu hören ist. Vom Kraftfahrt-Bundesamt werden sie als durchweg saubere und schadstofffreie Möglichkeit eingestuft, um sich mit einem PKW fortzubewegen. Dies liegt daran, dass dabei wirklich keine Emissionen entstehen - keine Treibhausgase oder giftige Stickstoffoxide werden an die Luft abgegeben. Bei der Nutzung werden keine CO2-Emissionen freigesetzt.

E-Autos haben ebenfalls den Vorteil, dass sie sich sehr leise fortbewegen können. Sie steigern so die Geräuschkulisse vor allem in der Innenstadt nicht weiter und sorgen somit für mehr Ruhe.

Aktuell hat man als Besitzer:in eines E-Autos ebenfalls den Vorteil, dass man im Straßenverkehr bevorzugt behandelt wird. Beispielsweise dürfen E-Autos in manchen Orten die Bus- und Taxispuren mitbenutzen oder es ist erlaubt, auf ansonsten kostenpflichtigen Parkplätzen umsonst zu parken.

Das Laden des Elektroautos

Statt mit Benzin oder Diesel lädt man das Elektro-Auto mit Strom auf. Dies kann man unter anderem ganz leicht und günstig bei sich zuhause tun, wenn man sich eine eigene Ladestation anschafft. Die Anschaffung eines Elektroautos erfolgt oft in Kombination mit einer Ladestation.

Elektroauto beim Aufladen

Was verbraucht ein Elektroauto?

Es gibt viele Unterschiede zwischen Elektroautomodellen. Wie bei normalen Autos kommt es hier auf die Größe und das Gewicht der Fahrzeuge an. Eine hohe Reichweite erzielt man durch eine große Batteriekapazität, aktuell ist das Lucid Air von Lucid Motors mit einer maximalen Reichweite von 972 km der Rangführer (Stand Januar 2026).

Die Batterie eines Elektroautos

Langsam nähern wir uns den versteckten Umweltsünden eines E-Autos: Die Batterien. 

Die Batterien für E-Autos sind aus einigen Gründen bedenklich: Zum Einen wegen der Batterieherstellung. Der Akku von einem E-Auto besteht aus Lithium, dessen Abbau wasserintensiv ist und bei dessen Produktion man den Rohstoff Cobalt benötigt. Lithium ist außerdem eine begrenzte Ressource. Der Abbau ist also äußerst aufwändig und wirkt sich negativ auf die Natur aus. Der Lithium-Ionen-Akku ist aufgrund der Akku-Produktion für den Klimaschutz also eher ein Grund gegen die E-Mobilität.Jedoch macht die Forschung zu Lithium freien Batterien rasante Fortschritte. Erste Modelle werden bereits getestet.

Außerdem benötigt man für die Akku-Produktion Rohstoffe, die vermehrt aus China oder der Demokratischen Republik Kongo kommen. In beiden Ländern werden bei der Förderung Menschenrechte verletzt und die Umwelt durch die Verschmutzung von Flüssen und Böden immer weiter zerstört.

Die Akkus von Elektroautos können recycled werden, sobald ihre Leistungsfähigkeit nachlässt. Derzeit ist der Recyclingprozess jedoch noch relativ energieintensiv, gewinnt aber durch technologische Fortschritte zunehmend an Effizienz.

Welcher Strom wird genutzt?

Eine weitere Umweltsünde: Der Strom, der für das Tanken des Elektroautos genutzt wird, spielt natürlich auch eine Rolle im ökologischen Fußabdruck des E-Autos. Die Nutzungsdauer eines E-Autos ist zwar schadstofffrei, aber Kohlendioxid wird dennoch indirekt während des Betriebes produziert: Nämlich durch den Strommix, der das Auto antreibt. 

Fazit

Beim Fahren und somit bei der Nutzung mag das E-Auto umweltfreundlich sein und kein CO2 freisetzen. Ein E-Auto, das 2025 neu zugelassen wird, wird über seinen Lebensweg 32-40 % weniger CO2-Emissionen als ein moderner Verbrenner verbrauchen.

Wichtig für die Beurteilung sind folgende drei Punkte:

  • die Größe der Batterie

  • die Herstellung der Batterie

  • die Jahreskilometerleistung

  • der aktuelle Energiemix im Stromnetz

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