Wenn Sie eine Photovoltaikanlage haben, sind Sie verpflichtet, eine Messeinrichtung (u.a. Einspeisezähler) zu nutzen, falls die Anlage mit dem öffentlichen Stromnetz verbunden ist. Dies ist auch in Ihrem Sinne, denn für jede kWh, die Sie ins öffentliche Netz einspeisen, erhalten Sie die Einspeisevergütung. Doch welche Optionen und Varianten gibt es, wenn wir vom Einspeisezähler sprechen? Hier erfahren Sie mehr über den Zähler, die Zähler Pflicht, die Kosten und andere Informationen zum Einspeisezähler.
Einspeisezähler für Photovoltaikanlagen auf einen Blick:
Bei Photovoltaikanlagen ist der PV-Einspeisezähler ein zentrales Gerät, um die eingespeiste Strommenge aus dem Haushalt ins Versorgungsnetz exakt zu erfassen. Der Anschluss des Zählers erfolgt in der Regel im Stromkasten, wobei der fachgerechte Einsatz und die Einhaltung der technischen Anschlussbedingungen entscheidend sind. So wird sichergestellt, dass die Einspeisung korrekt gemessen und vergütet wird.
Sie überlegen, sich eine Solaranlage anzulegen? Oder haben Sie vielleicht schon längst eine? Dann wissen Sie sicher schon, dass die Einspeisevergütung sich durchaus lohnen kann. Indem Sie Solarstrom ins Stromnetz einspeisen, können Sie Geld mit Ihrer PV Anlage verdienen. Für Ihre Einspeisung ist ein spezieller Zähler nicht nur praktisch, sondern sogar verpflichtend. Der Einspeisezähler für die PV-Anlage wird in der Regel im Stromkasten installiert. Wenn Sie einen Stromspeicher haben, denken Sie vielleicht, dass Sie keinen gesonderten Zähler mehr brauchen. Diese Annahme ist leider falsch, da auch hier oft überschüssiger Strom eingespeist wird.
Wie aktuell ist der Einspeisezähler
Der Einspeisezähler ist eine Alternative, die genutzt wird, um den eingespeisten Strom Ihrer PV-Anlage zu ermitteln. Er ist nötig in der Kombination mit einem Bezugs-/Verbrauchszähler.
Eine weitere Option ist der Zweirichtungszähler. Dieser vereint die beiden oben genannten Zähler in einem. Dies kann vor allem aus platztechnischen Gründen vorteilhaft sein.
Letztlich gibt es auch noch den Smart-Meter. Dieser misst ebenfalls den verbrauchten sowie eingespeisten Strom. Seit 2025 ist es sogar Pflicht, einen Smart Meter zu benutzen, wenn neue PV-Anlagen ab 7 kWp Leistung in Betrieb genommen werden. Zudem bietet er noch weitere Vorteile, die Sie hier nachlesen können. Hinzu wird der Rollout von der Bundesnetzagentur gesteuert. Daher kann es sein, dass Sie ohnehin einen Smartmeter verbauen lassen müssen.
Im Zuge des Smart-Meter-Rollouts kann es sinnvoll sein, direkt auf diesen zu wechseln, anstatt einen Einspeisezähler anzuschaffen. Smart-Meter sind zukunftssicher und können helfen, Ihren Stromverbrauch und damit den Preis drastisch zu senken.
Wie funktioniert der PV Einspeisezähler?
Der Einspeisezähler unterscheidet sich vom Stromzähler, der in jedem Haus bereits existiert. Die Funktion des Einspeisezählers ist also ähnlich wie beim herkömmlichen Stromzähler. Ein Einspeisezähler ermittelt, wie viel Strom durch Ihre PV Anlage ins öffentliche Netz eingespeist wird. Auch dieser Zähler misst Strom in kWh (Kilowattstunden).
Warum ist der Einspeisezähler Pflicht?
Im Erneuerbare-Energien-Gesetz ist festgelegt, dass jede:r, der oder die eine PV Anlage besitzt, die mit dem Netz gekoppelt ist, einen Einspeisezähler besitzen muss - egal ob die Einspeisevergütung bezogen wird oder nicht. Sie können selbst entscheiden, ob Sie den Strom ins Netz einspeisen oder selbst nutzen möchten. Ein hoher Eigenverbrauch lohnt sich oft, aber manchmal ist auch die Volleinspeisung sinnvoll. Selbst beim Eigenverbrauch müssen Sie aber ab und zu überschüssigen Strom einspeisen. Deshalb ist der Zähler verpflichtend. Ihre Einspeisevergütung wird aufgrund des Zählerstandes berechnet.
Einspeisezähler mieten oder kaufen?
Meistens ist es günstiger, einen Einspeisezähler zu kaufen, statt ihn zu mieten. So sind Sie nicht an Anbieter gebunden und müssen nur ein einziges Mal in den Zähler investieren. Wartungen und Eichungen müssen Sie allerdings nach einem Kauf stets selbst organisieren. Bei der Miete wird dies meist durch den Netzbetreiber übernommen, was einigen Ärger ersparen kann.
Einspeisezähler Kosten
Im Gegensatz zum Zweirichtungszähler kann der Zähler für die Einspeisung entweder gemietet oder gekauft werden. Zur Miete zahlen Sie im Jahr circa 40 Euro an den Netzbetreiber. Die Wartung ist hier aber inklusive. Vermieter:innen der Zähler ersetzen diese, wenn sie beispielsweise kaputt gehen und haften bei Fehlmessungen. Der höhere Preis bietet also auch gewisse Vorteile. Der Kaufpreis liegt zwischen 80-150 Euro.

Fazit
Ob ein Einspeisezähler passend für Sie und Ihre PV Anlage ist, ist abhängig von Ihren eigenen Vorlieben. Ein Zweirichtungszähler kann praktischer sein, er kann aber auch stören. Viel Spaß und Freunde an Ihrer Photovoltaikanlage wünscht WechselJetzt.de.
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