SIM-Karte

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Ein Leben ohne Handy - mittlerweile unvorstellbar! Die SIM-Karte ist ein elementarer Bestandteil jedes Mobiltelefons. Jede Funktion, die wir an unseren Handys so schätzen - wie telefonieren, Nachrichten schreiben oder das Internet nutzen - würde ohne sie nicht funktionieren. SIM-Karten stellen die Verbindung zwischen den Mobilfunkgeräten und den Mobilfunkanbietern her.

Mobilfunktarif wechseln - So geht's

Unser Handytarifvergleich setzt einfach und schnell alle Mobilfunktarife für SIM-Karten gegenüber und findet für Sie den günstigsten Tarif - fair und transparent.

Wechseln lohnt sich! Mit unserem Vergleichsrechner können mit ein paar Klicks die leistungsstärksten Tarife aufgerufen und in wenigen Minuten die Smartphone Tarife gewechselt werden. Unter Häufige Fragen zum Mobilfunkanbietervergleich können Sie sich auch noch weiter informieren.

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Wichtig: Es sollte darauf geachtet werden, dass der neue Mobilfunkanbieter auch tatsächlich günstiger ist als der alte Anbieter. Daher sollte stets Ausschau nach versteckten Kosten bzw. Klauseln im Vertrag gehalten werden, die beispielsweise eine deutliche Preiserhöhung im Folgejahr vorsehen. Des Weiteren ist es wichtig, den richtigen Tarif für den persönlichen Bedarf auszuwählen. Lesen Sie das Kleingedruckte und nutzen Sie unseren Vergleichsrechner!

Was ist eine SIM-Karte?

Mit der SIM-Karte werden Nutzer im Netz identifiziert. “SIM” steht für “Subscriber Identification Module”, was übersetzt heißt “Teilnehmer-Identitätsmodul”. Durch SIM-Karten werden der PIN, die Rufnummer und das individuelle Telefonbuch gespeichert. Zusätzlich stellen Mobilfunkbetreiber den Nutzern mit Hilfe der SIM-Karte mobile Telefon- und Datenanschlüsse zur Verfügung.

Dies funktioniert wie folgt: Eine SIM-Karte ist sozusagen ein kleiner Prozessor mit internem Speicher, welcher das Handy einem Mobilfunknetz zuordnet. In den SIM-Karten sind Nummerncodes gespeichert, welche den Zugriff auf das Netz autorisiert und die Sprach- und Datenübertragung verschlüsselt. 

Für die Leute, die Prepaid Tarife nutzen, ist das sogenannte SIM-Toolkit wichtig. Mit diesem Toolkit können kleine Programme auf der Karte hinterlegt werden, mit denen beispielsweise Nachrichten-Services täglich Informationen zu der SIM-Karte senden können oder mit denen Kund:innen das Aufladen und Abfragen des Prepaid Guthabens durchführen können. Der Vorteil hier ist, dass die Programme so auf den SIM-Karten und nicht auf dem Handy eingespeichert sind und unabhängig vom Handy genutzt werden können.

Alle SIM-Karten-Formate im Überblick (Mini, Mikro, Nano und eSIM)

Mini-SIM

Dieses SIM-Karten-Format wird auch Standard-SIM genannt und ist bei der Einführung multifunktionaler Handys benutzt worden. Im Vergleich zu ihren Vorgängern ist die Mini-SIM kleiner und verbraucht dementsprechend weniger Platz im Gerät. Zu den ersten Modellen mit Mini-SIM zählen das iPhone 3G und das Samsung Galaxy S2.

Mini Sim 

Micro-SIM

Die Micro-SIM ist schon um mehr als 50% kleiner als die Mini-SIM. Ansonsten unterscheiden sich die beiden SIM-Karten kaum voneinander. Wenn Sie eine Mini-SIM-Karte besitzen, können Sie aus dieser also ganz leicht eine Micro-SIM-Karte machen. Wie Sie dies machen, können Sie weiter unten nachlesen.

Verbreitet hat sich dieses Modell im Jahr 2010 vor allem durch Modelle von Apple.

Micro Sim

Nano-SIM

Bei dieser Nano-SIM-Karte nimmt der Chip quasi die gesamte Karte ein. Auch hier ist es möglich, die Micro-SIM-Karte zu zerkleinern. Die ersten kompatiblen Geräte für die Nano-SIM-Karten sind das Samsung Galaxy S3 und das iPhone 5 gewesen.

Nano Sim

e-SIM

Die e-SIM-Karte ist die modernste Variante und heißt ausgeschrieben “embedded SIM”. Diese Variante ist in dem jeweiligen Mobilfunkgerät fest eingebaut und muss nicht ausgewechselt werden. Das bedeutet, dass notwendige Informationen auf der eSIM gespeichert werden und bei einem Anbieter- oder Tarifwechsel einfach aktualisiert werden.

eSIM

eSIM: der Nachfolger der klassischen SIM-Karte

Die eSIM ist der Nachfolger der klassischen SIM-Karte und ist kein externer, separater Chip mit Plastikrahmen sondern fest ins Gerät eingebaut. Durch die eSIM hat das Handy ein elektronisch übertragbares eSIM-Profil, welches die Verbindung zum Mobilfunknetz herstellt. Mittels eines QR-Codes wird das persönliche Profil gespeichert und das Gerät ist einsatzbereit.

Die Vorteile der eSIM sind, dass man sich nicht mehr merken muss, was für eine SIM dein Gerät benötigt und muss keine Ersatzkarten bestellen. Außerdem hat man keine Probleme mehr wegen nicht passender Größen und dadurch den Adaptern oder Zuschneiden. Nachteil ist, dass noch nicht alle Anbieter die eSIM für Prepaid Tarife anbieten und ältere Geräte diese nicht unterstützen.

Welche SIM-Karte benötige ich?

Bei den vielen verschiedenen Smartphone Angeboten ist es schwierig den Überblick zu behalten, welches der SIM-Karten-Formate das Richtige ist. Hier finden Sie eine Auflistung, welches Format für welche Geräte passt:

SIM-Karte

Mini-SIM

Micro-SIM

Nano-SIM

e-SIM

Smartphones iPhone 3G (S)
Samsung Galaxy S2
Sony K800i, Sony Xperia 10
HUAWEI Ascend P1 und Y3,
Alcatel 2008, Alcatel 2051
iPhone 4, 4S
Samsung Galaxy: S3, S4, S4 mini, S5, S5 mini,Note Edge, Note 3
Sony Xperia: M, Z2, Z1 Compact
HTC: One M7, One mini
Nokia: Lumia 630, Doro 6520
iPhone 5 bis iPhone X, XR, Xs, Xs Max, SE
Samsung Galaxy: ab S6 bis S10 (Plus und Edge),alle Alpha (z.B. A3, A5, A7)
HUAWEI: ab P9 bis P30 (lite und pro), Mate 20 (pro), Honor 9, P smart
Google Pixel: 3, 3 XL
Sony Xperia: ab Z3 bis Z5, XA, X, XZ, X Compact
HTC: ab One M8 bis M9, 10, U11 (Life),
Vodafone Smart: N8, E8
iPhone 12, 12 Mini, 12 Pro, 12 Pro Max, 11, 11 Pro, 11 Pro Max, XR, XS, XS Max, SE (2020)
Google Pixel 3, 3 XL, 3a, 3a XL, 4, 4 XL, 4a, 5
Samsung Galaxy S21, S21+, S21 Ultra 5G, S20, S20+, S20 Ultra, Fold, Z Flip
Huawai P40, P40 Pro
Motorola Razr (2019)

Wie kann ich eine neue SIM-Karte erhalten?

Wenn man denkt, dass die eigene SIM-Karte defekt ist, sollte man zuerst testen, ob sie in einem anderen Smartphone funktioniert. Falls dies nicht klappt, benötigt man eine neue SIM-Karte. Aber auch bei einem Handywechsel kann es sein, dass man statt einer Mini-SIM nun eine Nano-SIM benötigt. Meist kann man die SIM-Karten im Kundencenter des Anbieters neu bestellen.

SIM-Karte anfordern und wechseln

Das Anfordern der neuen SIM-Karten erfolgt über den Kundenservice oder die Website des Anbieters. Beim Wechsel von Handytarifen erhält man häufig ohne Anforderung eine neue SIM-Karte. Die neue SIM-Karte sendet der Mobilfunkanbieter einem per Post zu und ist direkt einsatzbereit. Die Ausnahme bilden hier Prepaid Tarife, da man Prepaid SIM-Karten erst online registrieren muss. Nach Erhalt der neuen Karte muss man die Alte beim Anbieter deaktivieren. Dies kann man teilweise im Kundenportal selbst erledigen oder über den Kundenservice telefonisch. Viele Anbieter sperren die SIM-Karte nach zwei Jahren Inaktivität selbst.

Bei vielen Smartphones wird die SIM-Karte seitlich ins Gehäuse geschoben. Hierzu muss man den mitgelieferten Stift nutzen, um den Slot zu öffnen. Bei anderen Modellen, muss man die Rückseite des Smartphones abnehmen, um die SIM-Karte einlegen zu können.

SIM Karte einlegen

Wichtig zu wissen ist, dass man seine Daten vor dem Tausch sichern sollte, da diese nicht automatisch übernommen werden. Die Übernahme von Daten geschieht nur, wenn man als Speicherort für diese die SIM-Karte angegeben hat. Dies ist allerdings nur hilfreich, wenn man das Smartphone wechselt und die SIM-Karte behält. Wenn man eine neue SIM in das bisher genutzte Gerät einsetzt, sollte man die Kontakte und SMS darauf abspeichern, damit sie nicht verloren gehen.

Kosten einer neuen SIM-Karte

Bei vielen Anbietern kann man kostenlos neue SIM-Karten erhalten, bei anderen wird eine kleine Gebühr fällig.

Zuschneiden einer alten SIM-Karte

Falls man das Handy wechselt und nun statt einer Mini-SIM eine Micro- oder Nano-SIM benötigt, aber kein Geld für eine neue Karte bezahlen will, da es bei dem eigenen Anbieter kostenpflichtig ist, gibt es auch die Möglichkeit, sich die benötigte Kartengröße aus der alten Karte zurecht zu schneiden. Dies ist schnell in 5 Schritten getan.

Benötigt wird hier eine scharfe Schere, Klebeband sowie einen Drucker mit Papier.

     1. Schritt: Herunterladen von passender Schablone (je nachdem, welche SIM-Karte benötigt wird)
     2. Schritt: Exaktes Ausschneiden von der Schablone
     3. Schritt: Aufkleben der Schablone mithilfe des Klebebandes auf die goldene Kontaktfläche der Karte
     4. Schritt: Zuschneiden der SIM-Karte entlang der durchgezogenen Linie. AUFGEPASST: Der Chip der Karte darf nicht zerkratzen.
     5. Schritt: Einsetzen der SIM-Karte in das Smartphone. Tipp: Sollte es nicht ganz passen, kann man mit einer Nagelpfeile nachbessern.

Vorteile beim Zuschneiden sind, dass man nicht auf eine neue SIM-Karte warten muss und man automatisch seine alte Telefonnummer behält.

SIM Karte wechseln

Was ist, wenn die SIM-Karte zu klein ist?

Dieses Problem wird wohl eher selten vorkommen, da die neueren Handymodelle immer kleinere SIM benötigen. Allerdings kann es natürlich trotzdem passieren, dass man eine Micro oder Nano-SIM in ein Smartphone einlegen möchte, welches eine Mini-SIM benötigt. Die Lösung bietet hier ein Adapter. Adapter kann man normalerweise im Set mit verschiedenen Größen kaufen und sich dann die passende Größe heraussuchen. Anschließend muss man die SIM-Karte nur in den Adapter einsetzen, darauf achten das sie fest sitzt sowie nicht herumrutscht und kann das Konstrukt ins Smartphone einlegen.

Was sind Dual-, Triple- und Multi-SIM?

Die Dual-SIM

Die Dual-SIM wird für Smartphones genutzt, die zwei SIM-Karten aufnehmen können. Das bedeutet, dass man mit dem gleichen Smartphone zwei Verträge und zwei Telefonnummern nutzen kann. Nützlich werden kann dies in vielen Situationen. Beispiele sind, wenn man das Smartphone für privaten und dienstlichen Gebrauch nutzen möchte oder man längere und/oder wiederholte Auslandsaufenthalte hat.

Die Triple-SIM

SIM-Karten gibt es in unterschiedlichen Größen und wenn man einen Handyvertrag ohne Handy abschließt, weiß der jeweilige Anbieter natürlich nicht, welche SIM-Karte der Kunde benötigt. Die Triple-SIM passt in alle Geräte, da sie alle drei SIM-Karten-Formate enthält und man die gewünschte Größe aus der Stanzung brechen und so leicht ins Gerät einlegen kann.

Die Multi-SIM

Diese SIM ist sozusagen das Gegenstück zur Dual-SIM. Kann man bei letzterer für ein Gerät zwei SIM-Karten nutzen, erhält man bei der Multi-SIM mehrere SIM-Karten bei nur einem Vertrag. So kann der Kunde mit einem Vertrag mehrere Geräte betreiben, ohne die SIM-Karte wechseln zu müssen. Nützlich ist dies, wenn man viele Geräte hat, bei denen man Mobilfunk nutzen möchte, wie Handy, Tablet, Laptop und Smartwatch.

Die Lebensdauer von SIM-Karten

SIM-Karten haben keine unbegrenzte Lebensdauer - außer die eSIM. Das bedeutet, dass auch sie mit der Zeit verschleißen und ausgetauscht werden müssen. Die Lebensdauer der Karte verringert sich jedes Mal, wenn sich die Karte neu im Mobilfunknetz anmeldet. Diese Anmeldung wird jedes Mal durchgeführt, wenn das Handy im Mobilfunknetz genutzt wird. Ältere SIM-Karten können sich laut Herstellern um die 100.000 Mal im Netz anmelden, neuere Karten sogar bis zu 1.000.000 Mal. Wenn eine SIM-Karte zu alt ist, findet sie keine verfügbaren Netzwerke mehr und hat keinen Service. 

Die Lebensdauer hängt natürlich aber auch vom Umgang mit der SIM-Karte ab. Bleibt der Chip unbeschädigt, ist die Lebensdauer natürlich weitaus länger, als wenn der Chip aufgrund von beispielsweise Kratzern beschädigt und somit nicht mehr lesbar ist.

Prepaid SIM-Karten für Smartphones

Prepaid Tarife haben Vor- und Nachteile gegenüber anderen Handytarifen.

Vorteile:

  • Volle Flexibilität: Man hat mit Prepaid SIM-Karten keine Vertragsbindung und keine Mindestvertragslaufzeit. Das bedeutet auch, dass man seinen Anbieter jederzeit wechseln kann.
  • LTE-Netz: Bei dem Großteil der Prepaid-Anbieter kann man inzwischen auf das LTE Netz zugreifen.
  • Volle Kostenkontrolle: Das Prepaid-Guthaben kann man jederzeit abrufen und bei Bedarf aufladen.
  • Inklusive Roaming: Man hat keine Zusatzkosten mehr innerhalb der EU.
  • Bezahlung für Verbrauch: Man zahlt nur für den tatsächlichen Verbrauch.

Nachteile: 

  • Guthabenaufladung: Ein Vorteil, der auch ein Nachteil sein kann: man muss immer genug Guthaben auf die SIM Karte laden, um die Karte zu nutzen und braucht so einen guten Überblick.
  • Freischaltung und Registrierung: Der Anbieter der  Prepaid-Karte muss den oder die Nutzer:in ebenfalls registrieren und freischalten. Dies gilt seit dem 1. Juli 2017 in Deutschland als das neue Gesetz zur Ausweispflicht für Prepaid SIM-Karten.
  • Kein günstiges Smartphone dazu: Die meisten Prepaid Tarife sind Handytarife ohne Handy, da man keine Vertragsbindung hat.

EU Roaming Gebühren 2022

Seit dem 15. Juni 2017 sind die EU Roaming Gebühren durch die EU komplett abgeschafft worden. Zuvor hat man sehr hohe Gebühren bezahlt, wenn man im Ausland telefonieren oder im Internet surfen wollte. Die Abschaffung bedeutet, dass alles Tarifoptionen und Preise, die im Inland gelten, auch in der gesamten EU ohne Aufpreis gelten. 

Haben Sie weitere Fragen? Nutzen Sie das Kontaktformular oder rufen Sie uns unter der Nummer 040 – 60 590 121 an (Mo.- Fr. 09:00-17:30 Uhr). Wir helfen Ihnen gerne weiter.