Förderung der Solaranlage

In Deutschland werden Solaranlagen heutzutage gefördert. Solarstrom bietet eine umweltfreundliche, unabhängige Alternative zu den rapide steigenden Strompreisen. Es kann sich daher lohnen, einmal darüber nachzudenken, ob Solarstrom eine Option für Sie wäre. Beinahe jedes Hausdach ist für die Nutzung einer Phtotovoltaikanlage nutzbar. Es ist deutlich unkomplizierter als mancher oder manche denkt, das eigene Dach mit Solarplatten auszurüsten. Nur Ausrichtung und Neigungswinkel des Daches müssen beachtet werden, damit auch tatsächlich Sonnenstrahlen die Platten erreichen.

Förderung Photovoltaikanlage

Einspeisevergütung

Zunächst einmal gibt es die Einspeisevergütung. Hier werden Sie für den Strom bezahlt, den Sie durch Ihre Photovoltaik Anlage in das öffentliche Stromnetz einspeisen, d.h. den Strom, welchen Sie nicht selbst verbrauchen. Dies allein refinanziert jedoch nicht die gesamte Solaranlage. Die Einspeisevergütung ist trotzdem eine angenehme Einkommensquelle, die Ihnen einige hundert Euro mehr im Jahr bescheren kann.

KfW

Zusätzlich dazu gibt es allerdings auch noch die vergünstigten Zinssätze bei Krediten. Wenn Sie einen Kredit zur Finanzierung der Photovoltaikanlage aufnehmen, können Sie einen günstigeren Zinssatz erhalten. Diese Kredite laufen zwischen fünf und zwanzig Jahren. Bei der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) zum Beispiel gibt es zusätzlich zwischen 15% und 50% Tilgungszuschuss. 

Banken, die Solarkredite anbieten sind zum Beispiel die ING, die Targo Bank, Creditolo, die Bausparkasse, die Creditplusbank und die Umweltbank. Fragen Sie einfach bei Ihrer Bank, ob auch diese einen vergünstigten Solarkredit anbietet.

Lokale und Landesweite Zuschüsse

Des Weiteren gibt es in einigen Kommunen lokale Zuschüsse. Einige Städte fördern den Bau von Photovoltaikanlagen in ihrem Landkreis. Diese Städte bezuschussen zum Teil nur, wenn es einen Batteriespeicher in der Anlage gibt.

Einige Bundesländer (Bayern, Berlin, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Sachsen) bezuschussen ebenfalls nur Solaranlagen mit Batteriesspeicher. Thüringen fördert als einziges Bundesland den Kauf des Batteriespeichers als auch dessen Installation.

BAFA und BMWi

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle fördert und unterstützt CO2 neutrale Energienutzung. Auch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie unterstützt dies. Deshalb haben das BAFA und das BMWi die Bundesförderung für effiziente Wohn- und Nichtwohngebäude eingeführt. Diese werden in den folgenden Paragraphen erklärt.

Bundesförderung für effiziente Wohngebäude (BEG)

Die Bundesförderung für effiziente Wohngebäude kann beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle beantragt werden. Sie beinhaltet Kreditförderungen und mögliche Zuschüsse beim Bau oder Ausbau eines Wohngebäudes. Es gibt verschiedene Förderprogramme. Bei einer Sanierung eines Altbaus, zum Beispiel, gibt es viele verschiedene Kriterien für eine mögliche Förderung. Auch ein Neubau eines Energieeffizienzhauses kann ausgiebig bezuschusst werden.

Bundesförderung für effiziente Nichtwohngebäude (BEG)

Die BEG kann auch für Nichtwohngebäude beantragt werden. Sogar für Einzelmaßnahmen, die ihr Haus effizienter machen, können Sie Zuschüsse erhalten. Allerdings werden die Zuschüsse für Einzelmaßnahmen und Nichtwohngebäude erst ab einem sehr hohen Preis in der Anschaffung ausgezahlt. Deshalb ist für Privatpersonen vor Allem die Förderung für Wohngebäude interessant.

Fazit

Insgesamt gibt es also einige Möglichkeiten, den eigenen Solarstrom finanziell zu fördern. Nutzen Sie diese Chancen, um nun günstiger und umweltfreundlicher Strom zu beziehen. Denn besonders bei dem hohen Strompreis heutzutage lohnt sich die Investition in eine Photovoltaikanlage. Wenn Sie dazu noch alle Förderprogramme nutzen, werden Sie deutlich geringere Kosten für die Stromversorgung haben, als wenn Sie herkömmlichen Strom für die nächsten 20 Jahre beziehen.

Mehr Informationen

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