Energiequellen und -transport - Gaskraftwerk

Ein Gaskraftwerk produziert Strom aus Erd- oder Biogas. In einem Gaskraftwerk wird Strom durch Turbinenantrieb und Energie in Form von Wärme gewonnen. Durch einen zugeschalteten Generator wird schließlich Strom erzeugt. Die Kraft-Wärme-Kopplung ist ein wichtiger Prozess in der Stromerzeugung in einem Gaskraftwerk. Dadurch kann die entstehende Wärme auch zum Heizen benutzt werden.

Arten von Gaskraftwerken

Es gibt vier verschiedene Arten von Gaskraftwerken. Diese sind Gasturbinenkraftwerke, Blockheizkraftwerke, Dampfkraftwerke und Gas-und-Dampf-Kombikraftwerke. Alle Kraftwerke erzeugen Strom, wobei Blockheizkraftwerke zusätzlich auch Wärme erzeugen.

  • Dampfturbinen

Die Dampfturbinen erzeugen Strom durch die Erhitzung von Wasser in einem Dampfkessel. Der so gewonnene Dampf wird in eine Turbine geleitet, wo ein Teil der Energie in Bewegungsenergie umgewandelt wird und somit die Turbine antreibt. Der an der Turbine gekoppelte Generator wandelt die mechanische Leistung dann in elektrische Energie um. Der Wirkungsgrad liegt bei 45%, welcher angibt welcher Anteil des eingesetzten Brennstoffes in brauchbare Energie umgesetzt werden kann.

  • Gasturbinen

Gasturbinenkraftwerke werden mit Erdölprodukten oder brennbaren Gasen betrieben. Ein Vorteil der Gasturbinen ist die kurze Anfahrzeit. Daher werden mit diesen Gaskraftwerken oft die Lastspitzen im Stromnetz abgedeckt. Der Wirkungsgrad der Gasturbinen liegt etwas unter dem der Dampfturbinen.

  • Gas-und-Dampf-Turbinen

Die Gas-und-Dampf-Turbinen vereinen die Stromerzeugung der Gas-und der Dampfturbinenkraftwerke. So kann ein höherer Wirkungsgrad von 60% erzeugt werden. Damit sind die Gas-und-Dampf-Turbinen Kraftwerke eine der effizientesten konventionellen Kraftwerke.

  • Blockheizkraftwerke

Diese Art der Kraftwerke können Energie sowie auch Wärme erzeugen. Die Abwärme kann bei einem Blockheizkraftwerk direkt am Entstehungsort genutzt werden, wodurch sie einen höheren Wirkungsgrad erreichen kann.