Wie wird die Versorgungssicherheit gewährleistet?

Störungsfreier Stromanbieterwechsel

Eingeschränkte Stromnutzung oder gar ein kompletter Stromausfall sind bei einem Anbieterwechsel nicht der Fall. Es kommt zu keinerlei Störungen während des Wechsels. Die Grundversorgung sowie die Ersatzversorgung sind im Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) geregelt. Dadurch wird sichergestellt, dass alle deutschen Haushalte zu jeder Zeit vom lokalen Grundversorger mit Strom versorgt werden. Dies gilt auch im Fall eines Stromanbieterwechsels.

Insolvenz des Stromanbieters

Wenn Ihr Energieversorger insolvent gehen sollte, greift Ihre Grundversorgung. In solch einem Fall beziehen Sie automatisch und lückenlos den Strom des Grundversorgers in Ihrer Region. Sie haben daraufhin bis zu drei Monate Zeit, sich zu entscheiden, ob Sie weiterhin beim Grundversorger bleiben oder den Anbieter wechseln möchten.

Stromvorrat

Um Versorgungsengpässe zu vermeiden, sind alle Energieversorgungsunternehmen gesetzlich verpflichtet, eine bestimmte Vorratshaltung zur Sicherung der Energieversorgung einzuhalten. Ihre Versorgungssicherheit ist also trotz Ihres Anbieterwechsels gewährleistet. Vergleichen Sie deshalb am besten noch heute die Angebote der Stromanbieter und wechseln Sie sicher und ausfallfrei zum besten Stromtarif.

Versorgungssicherheit und Energiewende

Im Jahr 2005 ist in Deutschland das Energiewirtschaftsgesetz in Kraft getreten, mit dem Ziel, die Versorgung von Strom und Gas möglichst sicher, preisgünstig, verbraucherfreundlich, effizient und umweltverträglich zu erhalten. Das Bundeswirtschaftsministerium für Wirtschaft und Technologie veröffentlichte im Jahr 2014 einen Monitoring-Bericht zur Versorgungssicherheit hinsichtlich der Elektrizitätsversorgung. Deutschland ist mit einem durchschnittlichen Stromausfall von ca. 16 Minuten im Jahr im Besitz einer der zuverlässigsten Stromnetze europaweit. Mit der Energiewende sollen ökologische, gesellschaftliche und gesundheitliche Probleme, die von der konventionellen Energiewirtschaft verursacht werden, minimiert und zunehmend durch erneuerbare Energien ersetzt werden. Die Einspeisung von Wind- und Solarenergie sorgt jedoch für Stabilitätsschwankungen der Versorgungsnetze und erfordert deshalb den Ausbau eines intelligenten Stromnetzes, auch „Smart Grid“ genannt. Dieser ist für die Gewährleistung optimal verteilter Stromnetze zuständig und gilt als unabdingbare Voraussetzung für den Umstieg auf nachhaltige Energieversorgung mittels erneuerbarer Energien. Der Ausbau gehört zu eines der Hauptaufgaben in naher Zukunft.