Gas sparen mit effektiven Haushaltstipps

Um maximale Ersparnisse zu erzielen, empfehlen wir im Folgenden einige wertvolle Haushaltstipps, wodurch Sie eine Menge Gas einsparen können. Durch unsere Tipps zum Gas sparen, schützen Sie nicht nur die Umwelt, sondern schonen auch Ihren Geldbeutel.

Gas sparen in der Küche

Besonders in der Küche gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, um Strom zu sparen. Allerdings kann man auch hier an einigen Ecken Gas sparen. Die größte Einsparung gibt es durch die Anschaffung eines Gasherdes. Wenn Sie mit Gas kochen, ist es bis zu dreimal so günstig wie Ceran-, Elektro oder Induktionsherd. Im Gegensatz zum Induktionsherd können sie die Hitze bei direkten Gaskochfeldern ökonomisch ohne Zwischenelemente direkt auf die Töpfe übertragen. Hier müssen Sie jedoch auf die Vorbedingungen achten, da ein Gasherd sowie der benötigte Anschluss, falls nicht vorhanden, weitaus teurer sein können.

Kochen Sie stets mit Topfdeckel und achten Sie darauf, dass der Topf auch auf die Kochplatte passt. Ohne Topfdeckel entweicht Wärme und Wasserdampf, der Kochprozess wird verlängert. Bei einem kleinen Topf auf einer großen Herdplatte, wird viel Gas verbraucht, welches nicht genutzt wird. Es kommt auch drauf an, was für eine Art von Topf Sie verwenden. Töpfe mit guter Wärmeübertragung oder Druck-Kochtöpfe können bis zu 50% Energie sparen.

Als letzten Tipp, um in der Küche Gas zu sparen: Schließen Sie Ihren Geschirrspüler an die Warmwasserleitung an. Normalerweise ist der Geschirrspüler an der Kaltwasserleitung angeschlossen und die Maschine muss das Wasser selbst erwärmen. Wenn es an die Warmwasserleitung angeschlossen ist, erhält die Maschine schon warmes Wasser, es wird Energie gespart und der Heizstab der Maschine geschont. Gleiches gilt für die Waschmaschine, so sparen sie etwa 20% der Energiekosten.

Gas sparen im Badezimmer

Im Bad gibt es wie in der Küche viele kleine Tipps, um Gas zu sparen. Duschen Sie statt zu Baden. Mit dem Wasserverbrauch einer vollen Badewanne kann im Idealfall dreimal geduscht werden und die Temperatur ist meist bis zu 5 Grad kälter gestellt als die für ein heißes Entspannungsbad. Ebenfalls sollte man für Waschbecken und Dusche eine Ein-Hand-Mischbatterie verwenden, da so schneller die gewünschte Temperatur eingestellt werden kann. In der Dusche ist es empfehlenswert ein Sparknopf einzusetzen. Dieser mischt dem Wasser Luftblasen bei und spart damit rund 50% des Wassers ohne sich anders anzufühlen.

Beim Zähneputzen, Einseifen oder Rasieren spart man Gas, indem man kaltes Wasser verwendet, was nebenbei auch hilft, um morgens wach zu werden. Außerdem empfehlen wir das Wasser zwischendurch auszustellen, dies spart auch Energie.

Heizanlage mit Warmwasser verbinden

Am energieeffizientesten und damit auch kostengünstigsten ist die zentrale Warmwasserbereitung mit modernen Heizkesseln. Bei dieser Variante verlaufen zusätzlich zu den Kaltwasserleitungen Warmwasserleitungen. Auch wenn die Installation am Anfang hoch scheint, sinken die Betriebskosten je Liter Warmwasser im Gegensatz zu einer Boiler-Versorgung, da die Energie auch zur Erwärmung des Heizkreislaufes genutzt wird. Wenn Sie über eine eigene Therme verfügen und länger nicht im Haus sind, dann schalten Sie die Warmwasseraufbereitung ab, sodass kein Wasser vorgeheizt wird.

Entscheiden Sie sich dazu ihre Heizungsanlage zu modernisieren, gibt es eine staatliche Förderung für eine Gasheizung, die dem aktuellen Standard entspricht. Die KfW-Bank bietet verschiedene Förderprogramme für energieeffizientes Sanieren oder die Anschaffung einer neuen Heizungsanlage.

Heizen ohne Unterbrechung

Viele Menschen glauben, eine Menge sparen zu können, indem Sie ihren Heizkörper tagsüber ausschalten und erst am Abend einschalten, nachdem Sie von der Arbeit nach Hause kommen. Dies ist jedoch ein Irrtum: Die Wände haben keinerlei Möglichkeit, die Wärme zu speichern und kühlen über Nacht schnell wieder aus. So muss man am nächsten Tag wieder aufs Neue mit hoher Stufe heizen, welches mit hohen Kosten verbunden ist. Unser Tipp: Heizen Sie durchgehend auf niedriger Stufe. Dies ist besser als ständiges An- und Ausschalten. Somit wird die Wärme in den Wänden gespeichert. Hierdurch haben Sie eine konstante, warme Raumtemperatur und schonen zudem Ihren Geldbeutel.

Drehen Sie die Heizung ebenfalls während des Lüftens weiter runter, aber niemals ganz aus.

Lüften

Richtig heizen

Es ist nicht nötig, in jedem Zimmer des Hauses die gleiche warme Temperatur zu halten. Während es im Bade- und Wohnzimmer warme Temperaturen um die 20 bis 22 Grad Celsius haben sollte, sind im Schlafzimmer, Arbeitszimmer und der Küche 16 bis 18 Grad und im Flur sogar ruhig nur 15 Grad Celsius mehr als genug. Diese Temperaturen sind genau die richtigen, um sich wohlzufühlen, sich zu erholen und leistungsstark zu sein. Während man sich im Badezimmer umzieht und es so lieber wärmer hat, hält man sich im Flur beispielsweise nur kurze Momente auf. Der Schlaf und die Leistungsfähigkeit sind bei den vorgeschlagenen Temperaturen ebenfalls besser, als wenn sie höher eingestellt ist. Jeder Grad weniger im Zimmer spart bis zu 6% Heizenergie.

Heizung regelmäßig entlüften

Sind gluckernde Geräusche hörbar, ist dies ein Zeichen für zu viel Luft und zu wenig Wasser im Heizkörper. Folgedessen kann nicht mehr richtig geheizt werden. Vor allem nach den warmen Sommermonaten, in denen die Heizung nicht genutzt wurde, kann es sein, dass sich Luft im Heizkörper angesammelt hat. Um effizient heizen zu können, muss die überschüssige Luft mindestens einmal jährlich aus dem Heizkörper gelassen werden. Dieser unkomplizierte Vorgang mit einem Entlüftungsschlüssel empfiehlt sich kurz bevor die kalte Jahreszeit (und somit die Heizperiode) beginnt.

Regelmäßiges Lüften

Richtiges und regelmäßiges Lüften ist unabdingbar, um Ihre Heizkosten einzusparen, aber ebenso um feuchte Wände zu vermeiden. In einem 4-Personen-Haushalt findet täglich eine Wasserverdunstung von ca. 10 Liter statt, vor allem nachts während des Schlafs. Um Schimmelbildung zu umgehen, sollten Sie morgens und abends mindestens 5 -10 Min. stoßlüften.

Kurzes, aber richtiges Lüften verhindert, dass Ihre Räume auskühlen. Gekippte Fenster fördern dies hingegen. Ihr Thermostat läuft auf Hochtouren, da es nie die „Soll-Temperatur“ erreichen kann. Die Folge sind explodierende Heizkosten.

Regelmäßige Wartung

Um Gas zu sparen, sind regelmäßige Wartungen durch Expert:innen essentiell. Sie können Fehler in der Heizregelung sowie defekte Bauteile frühzeitig erkennen und austauschen. Sehr wichtig ist es, dass der Gasbrenner überprüft wird. Wenn dieser falsch eingestellt ist, dann verbrennt das Gas nicht richtig, was zu höheren Kosten führt. Der/die Heizungsfachmann:frau sollte ebenfalls den Verbrennungsraum reinigen, da Schmutz die Heizflächen isoliert und so die Abgastemperatur steigt. Jeder Millimeter Schutzschicht senkt den Wirkungsgrad um bis zu 4% und der Gasverbrauch steigt.

Freie Heizkörper

Ihre Heizkörper sollten nicht zugestellt sein, damit es zu keinem Wärmestau kommt. Dies gilt insbesondere für die Wärmefühler des Heizthermostats. Das Thermostat misst die Umgebungstemperatur und gleicht sie mit der eingestellten Temperatur ab. Um die Differenz auszugleichen, öffnet oder schließt sich das Ventil, welches heißes Wasser in den Heizkörper lässt. Wichtig ist ebenfalls, dass die Heizung nicht einstaubt. Es lohnt sich, die Heizkörper gründlich zu reinigen, bevor die Heizphase beginnt.

Heizkörper

Dämmen und Isolieren

Das Heizwasser muss aus dem Kessel zu den Heizkörpern gelangen. Je nachdem wo sich der Kessel befindet, muss das Wasser so relativ weite Wege zurücklegen. Eine gute Dämmung ist also in jedem Fall notwendig, um die Temperatur zu halten und so Gas zu sparen. Jeder freiliegende Meter an Heizungsrohr kostet im Jahr circa 15 Euro Extra-Heizkosten.

Dämmungen kann man an vielen Ecken im Haus vornehmen, um Gas einzusparen. Dämmen Sie Ihr Dach und Ihren Keller und sparen sie jeweils 6% ein. Wenn Sie Ihre Außenfassade dämmen, sparen Sie 19% Gas ein. Indem Sie eine Thermografie durchführen lassen, finden Sie mithilfe einer Wärmebildkamera schnell Ihre Schwachstellen im Haus, die zu höheren Gaskosten führen.

Dichte Fenster und Türen

Kleine Spalten unter Türen oder undichte Fenster mögen im ersten Moment nicht gravierend klingen, sorgen aber dennoch dafür, dass die warme Luft im Raum entweichen kann. Klammheimlich und unbemerkt werden Ihre Gas-Sparmaßnahmen dadurch zunichte gemacht. Dichten Sie Ihre Türen und Fenster daher gut ab, beispielsweise mit einem Zugstopper vor Ihrer Tür oder einem Isolier- oder Klebeband an den Fenstern. Eine Isolierverglasung spart etwa 17% Gas ein. Fahren Sie nachts Ihre Rollläden runter, so können Sie 30% weniger Wärme über die Fenster verlieren. Undichte Fensterrahmen reduzieren den Wärmeverlust über die Fenster um 5%.

Hierzu empfiehlt es sich dann natürlich zusätzlich, auch die Türen geschlossen zu halten, damit die Luft aus kälteren Räumen nicht in die warmen Räume gelangt.

Paperwork   Agreement   Sparen
1. Gasanbieter vergleichen   2. Gasanbieter wechseln   3. Geld sparen
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bis zu 1.200 Euro*

Anbieterwechsel

Neben diesen hilfreichen Tipps empfiehlt es sich zudem, Ihren Verbrauch zu beobachten. Mit der Jahresabrechnung ist es möglich, Ihren eigenen Energieverbrauch zu ermitteln und das Einsparpotential festzustellen. Dementsprechend können Sie verschiedene Gasanbieter miteinander vergleichen und rechtzeitig zur kalten Jahreszeit zum günstigeren Anbieter  wechseln. Durch die entsprechenden Neukunden- bzw. Wechselprämien der Anbieter sparen Sie gleich mehrere hundert Euro im Jahr ein. Mit Hilfe von unserem Gas Vergleich gelangen Sie direkt zu den für Sie günstigsten Tarifen.