Anbieterwechsel und Kündigung - Schufa

Wer den Strom- oder Gasanbieter wechseln möchte, muss sich bewusst sein, dass der neue Anbieter vor Vertragsabschluss eine Schufa-Auskunft einholt. Möchten Sie beispielsweise einen Vertrag mit einem neuen Strom- oder Gasanbieter abschließen, kann dieser bei der Schufa eine Bonitätsprüfung durchführen lassen. Dabei wird die Schufa keinesfalls private Details preisgegeben, wie z. B. Ihr Einkommen, Ihren Familienstand oder Ihren Beruf. Die Schufa ist als Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung allein dazu da, den Unternehmen eine Sicherheit zu geben, dass Sie als Kunde für Geschäfte geeignet sind. Die Schufa gibt also nur kreditrelevante Informationen wie Kontoeröffnungen oder laufende Kredite weiter, um die Unternehmen bei ihren Entscheidungen zu unterstützen.

Schufa speichert nicht nur negative Informationen

Bei der Schufa werden nicht nur negative Informationen weitergegeben – zu mehr als 91 Prozent der Personen hat die Schufa ausschließlich positive Informationen, wie ein rechtzeitig zurückgezahlter Kredit oder ein finanziertes Auto, gespeichert. Die Schufa liefert lediglich solche Informationen, welche dem anfragenden Unternehmen bei der Entscheidung helfen soll, sich auf Geschäfte mit einem bestimmten Interessenten einzulassen oder nicht.

Stromvertrag mit negativem Schufaeintrag

Ihr Grundversorger ist dazu verpflichtet, seine entsprechenden Kunden mit Strom und Gas zu versorgen. Hierzu gehören auch zahlungsunfähige Kunden. Selbst wenn Sie also einen negativen Schufa-Eintrag haben, werden Sie in jedem Fall von Ihrem Grundversorger mit Strom oder Gas versorgt. Allerdings ist der Grundversorger meist teurer, so dass sich ein Wechsel zu alternativen Anbietern in den meisten Fällen lohnen würde.