Behörden, Institutionen und Gesetze - EEG-Umlage

Das deutsche Gesetz für den Ausbau erneuerbarer Energien (Erneuerbare-Energien-Gesetz: EEG) ist zum ersten Mal im Jahr 2000 in Kraft getreten. Die Bundesregierung hat die EEG-Umlage ins Leben gerufen um die Klimaschutzziele weiter auszubauen und um somit eine nachhaltige Entwicklung der Energieversorgung zu ermöglichen. Wer den Ausbau von erneuerbaren Energien fördert und ins öffentliche Netz einspeist, erhält eine Vergütung. Verfahren, die durch die EEG gefördert werden, sind Wasserkraft, Biomasse, Windkraft, Solarenergie sowie Geothermie. Bis 2020 soll der Anteil aus erneuerbaren Energien an der Stromversorgung auf 35% gesteigert werden. 

Erhöhte Strompreise

Einer der Gründe für die steigenden Strompreise in den letzten Jahren ist die EEG-Umlage, da die Netzbetreiber die entstandenen Mehrkosten auf die Verbraucher umlegen können. Zurzeit liegt die EEG-Umlage bei 6,405 Cent.